Diese Gartenpool Typen werden von einander unterschieden

Sucht man nach einem Gartenpool, stößt man auf diverse Gartenpool Typen, wie beispielsweise Aufstellpool, Fast-Set-Pool, Quick-Up-Pool oder andere Typen. Die Vielfalt der unterschiedlichen Pools ist natürlich oft auf den ersten Blick etwas verwirrend. Aus diesem Grund habe ich in diesem Artikel mal die unterschiedlichen Pool Typen aufgelistet und zeige dir, welche Vor- und Nachteile diese jeweils haben.  

1. Der Klassiker unter den Gartenpool Typen: Das Planschbecken

Der Klassiker unter den Pools ist natürlich das Planschbecken. Jeder kennt die kleinen Becken, welche über 2 bis 3 aufblasbare Ringe verfügen und schnell mit Wasser gefüllt sind. Planschbecken* gibt es in verschiedenen Größen und Tiefen, sodass hier auch die größeren „Kinder“ Spaß haben können. Optimal an Planschbecken ist auf jeden Fall, dass sie relativ platzsparend sind, schnell auf- oder abgebaut und außerdem leicht zu transportieren sind, falls man das Planschbecken mal an einem anderen Ort aufstellen möchte. Planschbecken sind auf jeden Fall sehr gut geeignet, wenn kleine Kinder darin planschen sollen, oder wenn du selbst nur eine Möglichkeit für die kurze Erfrischung suchst und nicht unbedingt so großen Wert auf einen großen Gartenpool legst. Ein weiterer Vorteil ist natürlich auch der Preis. Planschbecken bekommt man schon weit unter 100 Euro.

2. Sehr beliebt unter den Gartenpool Typen: Der Aufstellpool

Wenn du nach einem Pool für den Garten suchst, wirst du neben den herkömmlichen Planschbecken auf die etwas größeren meist runden Gartenpools stoßen. Diese werden oft Aufstellpool, Fast-Set-Pool oder auch Quick-Up-Pool genannt. Dieser Typ von Pool hat in der Regel einen aufblasbaren Ring und feste Kunststoff-Wände. Der Aufbau dieses Swimmingpool funktioniert sehr leicht. Der Pool wird auf der aufzustellenden Fläche ausgebreitet. Anschließend wird der aufblasbare Ring mit Luft gefüllt, um danach das Wasser einzulassen. Mit steigendem Wasserspiegel stellen sich die Wände des Pools automatisch auf. Wichtig ist hierbei, dass der Untergrund wirklich gerade ist und der Gartenpool nicht schräg steht, um unangenehme Unfälle und Probleme zu verhindern.

Ein Aufstellpool* ist ab einem Durchmesser von ca. 150cm bis zu 350cm und mehr erhältlich. Die Tiefen sind hier auch schon sehr beachtlich, sodass je nach Auswahl schon ein „richtiger“ Swimmingpool im Garten steht.

Eine weitere Variante der Aufstellpools, sind die so genannten Frame-Set-Pools oder Frame-Pools. Das Grundgerüst bildet ein Rahmen (Frame), welcher aus robusten Metallstangen zusammen gesetzt wird. Das Becken selbst ist meistens, wie andere Aufstellpools, aus Kunststoff. Die Beckengröße variiert hier ähnlich, wie bei den runden aufblasbaren Pools, von relativ kompakten Maßen bis hinzu beachtlichen Größen.

Ein Aufstellpool* hat den großen Vorteil, dass er nicht fest verbaut ist. Er kann nach belieben auf- und abgebaut werden und muss nicht dauerhaft den Platz im Garten belegen. Außerdem ist dieser Gartenpool Typ auch schon für unter 100 Euro zu bekommen, je nachdem für welche Größe man sich entscheidet.

3. Der Stahlwandpool als Alternative unter den Gartenpool Typen

Eine weitere Alternative unter den Gartenpool Typen, ist der Stahlwandpool. Stahlwandbecken* benötigen etwas mehr Aufwand beim Aufbauen, als die anderen vorgestellten Gartenpool Typen. Dies liegt unter anderem daran, dass ein Stahlwandpool keinen eigen Boden hat, sodass der Untergrund auch gleichzeitig der Poolboden ist, auch wenn dieser noch durch eine Poolfolie abgedeckt wird. Dies bedeutet, dass eine Bearbeitung des Untergrundes fast unumgänglich ist. Am besten ist es sogar, eine Bodenplatte zu erstellen, um das Stahlwandbecken vollkommen gerade auszurichten.

Die Größen eines Stahlwandpools variieren auch hier von 2 – 6 Meter Durchmesser und Tiefen von 1,20 m – 1,50 m. Das Stahlwandbecken kann bis zu einer Tiefe von 1,35 m frei aufgestellt werden, kann aber auch in den Boden eingelassen werden. Ab 1,50 m Tiefe ist es unumgänglich den Gartenpool in den Boden einzulassen, um die Stabilität des Swimmingpools zu gewährleisten.

Bei einem Stahlwandpool* handelt es sich um einen Gartenpool Typ, der nicht ohne weiteres einfach wieder eingepackt werden kann, vor allem dann nicht, wenn er in den Boden eingelassen ist. Aus diesem Grund ist ein Stahlwandpool auch überwiegend nur interessant, sofern Interesse besteht den Gartenpool dauerhaft im Garten aufzustellen.

4. Do it yourself: Gartenpool selbst bauen

Gehörst du auch zu den Leuten die am liebsten einen Gartenpool selbst bauen wollen und diesen fest in den eigenen Garten integrieren wollen? Der selbst gebaute Gartenpool ist natürlich immer etwas besonderes. Doch der Bau des Pools muss sehr gut durchdacht werden und bedarf einiges an Planung und Arbeit. Ist der Gartenpool aber erst einmal fertig gebaut, wirst du damit viel Spaß haben. Die Vorteile liegen vor allem in der Freiheit der Gestaltung des Pools. Du kannst Größe, Tiefe und sonstige Feinheiten selbst bestimmen. Allerdings solltest du dich vor dem Bau sehr gut informieren und auch überlegen, jemanden mit ins Boot zu holen, der mit dem Bau eines Pools Erfahrung hat, um Fehler zu vermeiden.

Fazit zu den unterschiedlichen Gartenpool Typen

Wie man sieht gibt es einige verschiedene Gartenpool Typen. Wenn man sich also einen Gartenpool kaufen möchte, sollte man vorher überlegen, was man eigentlich genau vor hat, um herauszufinden, welcher der beste Gartenpool entsprechend der Anforderungen ist. Bei kleinem Budget und nicht allzu viel Platz im Garten, kommt eher ein Aufstellpool oder ein größeres Planschbecken in Frage, vor allem weil diese auch wieder ohne weiteres abgebaut werden können, wenn die Gartenfläche anderweitig benötigt wird. Wenn es ein Gartenpool sein soll, der dauerhaft im Garten stehen oder in den Garten integriert werden soll, dann sollten die Überlegungen schon in Richtung Stahlwandpool gehen. Eventuell kommt hier ein selbst gebauter Pool in Frage.